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Posts Tagged ‘Volker Lösch’

Gerade lese ich in der SZ von Volker Löschs neuen Regiearbeit in Hamburg, bei der er wieder einmal ein paar Harz IV Empfänger auf die Bühne gestellt hat, die vor einem riesigen ALDI-Schriftzug im LIDL-Design das Monatseinkommen der zehn reichten Hamburger vorlesen dürfen. Und ich bin froh, dass Till Briegleb zu dem Schluss kommt: „Bei der immer wieder geäußerten Zuschreibung, Volker Lösch betreibe politisches Theater, kann es sich deshalb nur um ein Missverständnis handeln“. Ja, das sieht man hier auch an Lösch Arbeiten in Stuttgart. Politische Maskerade, aber keine Inhalte, damit „auch die wohlhabenden Hamburger Theaterbesucher zu dieser Inszenierung klatschen [können]“.

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Auf dem Weg ins Stuttgarter Schauspielhaus habe ich immer ein ungutes Gefühl im Bauch. Leider musste ich die letzten Mal entweder total genervt oder zu Tode gelangweilt das Haus verlassen, oder sogar beides. Und nun Lars von Triers Manderlay mit Volker Lösch in der Regie, da dreht sich der Magen ja beinahe schon beim Gedanken daran um. Aber nun gut, jetzt keine Vorurteile – was steht da im Programm? Wieder mal Laienschauspieler auf der Bühne … ach, die Postmoderne hat uns doch gelehrt: Nothing New! Warum versucht er’s trotzdem, aus alten Hüten etwas Neues zu machen? Und tatsächlich: Neue alte Langweile im Quadrat, politisches Parolen, die an die 80er Jahre erinnern (und immer noch Brisanz haben, aber bitte nicht so). Nur das schön gemachte Bühnebild mit dem drehenden Container ist eine nette Idee. Fazit: es hätte schlimmer kommen können.

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