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Posts Tagged ‘Schauspiel Stuttgart’

Gerade im Dradio Kultur die Rezension zu der vor wenigen Minuten zu Ende gegangene Premiere von Harald Schmidts Hamlet-Musical gehört (hier nachzulesen oder nachzuhören). Rainer Zerbst ist begeistert, ich kann eigentlich fast nicht glauben, dass das von „geistreichem Spielwitz“ getragen sein soll. Spielwitz ja, aber geistreich? Wahrscheinlich meint er den Geist Hamlets Vaters?

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Auf dem Weg ins Stuttgarter Schauspielhaus habe ich immer ein ungutes Gefühl im Bauch. Leider musste ich die letzten Mal entweder total genervt oder zu Tode gelangweilt das Haus verlassen, oder sogar beides. Und nun Lars von Triers Manderlay mit Volker Lösch in der Regie, da dreht sich der Magen ja beinahe schon beim Gedanken daran um. Aber nun gut, jetzt keine Vorurteile – was steht da im Programm? Wieder mal Laienschauspieler auf der Bühne … ach, die Postmoderne hat uns doch gelehrt: Nothing New! Warum versucht er’s trotzdem, aus alten Hüten etwas Neues zu machen? Und tatsächlich: Neue alte Langweile im Quadrat, politisches Parolen, die an die 80er Jahre erinnern (und immer noch Brisanz haben, aber bitte nicht so). Nur das schön gemachte Bühnebild mit dem drehenden Container ist eine nette Idee. Fazit: es hätte schlimmer kommen können.

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bild181.jpgZu Strindbergs Fräulein Julie im Stuttgarter Schauspiel fallen mir Peymanns Worte (aus dem bereits erwähnten Interview) ein: „Natürlich habe ich nichts gegen Nackte auf der Bühne, wenn es überzeugt“. Ja, überzeugen müsste es, hat es aber nicht, weder die Nackten noch die Angezognen. Ein paar gute Bilder in einem netten Bühnenbild, aber alles in allem: zahm, fad, ja auch irgendwie geistlos. (mehr …)

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