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Posts Tagged ‘Raoul Schrott’

In Raoul Schrotts neuer Homer-Übersetzung fragt Hektor seine Mannen: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ – Geniale Übersetzung oder Provokation?

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imag0015.jpgIch muss zugeben, anfangs hat mich die von Raoul Schrott angestoßenen Troja-Debatte auch nur amüsiert (siehe Si tacuisses!) – wenn man jetzt die Rezensionen liest und den Autor selbst in Diskussionsrunden hört muss man sagen: Ja, da ist doch ein guter Gedanke dabei (man denke an Paul Feyerabend: „Wissenschaft müsste man eigentlich dichten“). Aber egal, ich werd’s bei Gelegenheit selbst lesen und mich vielleicht nochmals äußern (Titelentwurf: Quidquid agis, prudenter agas). Für die Troja-Fetischisten nur noch ein Hinweis: Heute Abend, Troja a la Hollywood, darüber sollte man schimpfen, da wird Geschichte mit den Sandeln getreten. Und anders als Raoul Schrott wird dies in der breiten Öffentlichkeit wirklich wahr(!)genommen. Deshalb: Quidquid id est, timeo Hollywood …

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laokoon.jpgWas heutzutage alles „Historikerstreit“ heißt! Ging es da vor einigen Jahre nicht um ein klein wenig mehr als um Troja? Oder ist das vielleicht vom Auslöser des Streites gezielt produzierter Unsinn, um die Verkaufszahlen dessen Publikationen in die Höhe zu treiben (Nomen es omen!). Mal sehen, ob dies auch für ein Blog funktioniert. Ich greife mir meine Lieblingsgestalt Laokoon heraus und interpretiere Homer, Lessing und wen noch alles Mal ganz neu: Der Schmerz, der Schrei, die Qual in seinem Gesicht ist nicht dem nahem Tode wegen, nein. Der Gute ist in einen Kaktus gestiegen, der dort am Strand wuchs. Jawohl! Wer das nächste Mal in Rom vor dem Dings steht, sollte sich das mal genau ansehen, vor allem den linken Fuß (aber auf dem Bild kann man es auch beinahe erkennen).

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