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Archive for the ‘Schauspiel’ Category

Interessantes Programm beim diesjährigen Stuttgarter Europa-Theatertreffen in der Tri-Bühne. Leider viel zu wenig Zeit an den spannenden Terminen – aber eigentlich sollte man sich dafür die Zeit nehmen? Insbesondere und Mankells Teatro Avenida aus Maputo (Mosambik) endlich mal live zu sehen?

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Gerade lese ich in der SZ von Volker Löschs neuen Regiearbeit in Hamburg, bei der er wieder einmal ein paar Harz IV Empfänger auf die Bühne gestellt hat, die vor einem riesigen ALDI-Schriftzug im LIDL-Design das Monatseinkommen der zehn reichten Hamburger vorlesen dürfen. Und ich bin froh, dass Till Briegleb zu dem Schluss kommt: „Bei der immer wieder geäußerten Zuschreibung, Volker Lösch betreibe politisches Theater, kann es sich deshalb nur um ein Missverständnis handeln“. Ja, das sieht man hier auch an Lösch Arbeiten in Stuttgart. Politische Maskerade, aber keine Inhalte, damit „auch die wohlhabenden Hamburger Theaterbesucher zu dieser Inszenierung klatschen [können]“.

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Gerade im Dradio Kultur die Rezension zu der vor wenigen Minuten zu Ende gegangene Premiere von Harald Schmidts Hamlet-Musical gehört (hier nachzulesen oder nachzuhören). Rainer Zerbst ist begeistert, ich kann eigentlich fast nicht glauben, dass das von „geistreichem Spielwitz“ getragen sein soll. Spielwitz ja, aber geistreich? Wahrscheinlich meint er den Geist Hamlets Vaters?

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Schlingensiefs Messe

Schlingensiefs Auferstehungsmesse als neue Form der inszenierten Krankheitsgeschichte – Egbert Tholl (SZ) ist „verstört, fassungslos“, im DRadio hört man Begeisterung. Auf nach Duisburg?

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Auf dem Weg ins Stuttgarter Schauspielhaus habe ich immer ein ungutes Gefühl im Bauch. Leider musste ich die letzten Mal entweder total genervt oder zu Tode gelangweilt das Haus verlassen, oder sogar beides. Und nun Lars von Triers Manderlay mit Volker Lösch in der Regie, da dreht sich der Magen ja beinahe schon beim Gedanken daran um. Aber nun gut, jetzt keine Vorurteile – was steht da im Programm? Wieder mal Laienschauspieler auf der Bühne … ach, die Postmoderne hat uns doch gelehrt: Nothing New! Warum versucht er’s trotzdem, aus alten Hüten etwas Neues zu machen? Und tatsächlich: Neue alte Langweile im Quadrat, politisches Parolen, die an die 80er Jahre erinnern (und immer noch Brisanz haben, aber bitte nicht so). Nur das schön gemachte Bühnebild mit dem drehenden Container ist eine nette Idee. Fazit: es hätte schlimmer kommen können.

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bild181.jpgZu Strindbergs Fräulein Julie im Stuttgarter Schauspiel fallen mir Peymanns Worte (aus dem bereits erwähnten Interview) ein: „Natürlich habe ich nichts gegen Nackte auf der Bühne, wenn es überzeugt“. Ja, überzeugen müsste es, hat es aber nicht, weder die Nackten noch die Angezognen. Ein paar gute Bilder in einem netten Bühnenbild, aber alles in allem: zahm, fad, ja auch irgendwie geistlos. (mehr …)

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bild159.jpgPeymann wurde nicht nur beschimpft, es schimpft jetzt auch wieder mal kräftig, nachzulesen in der Süddeutschen vom 20./21. März. Kurz und knapp werden in diesem Interview alle Grundübel des deutschen Theaterbetriebes angesprochen: Die Steuerzahler, die zahlen aber nicht in’s Theater gehen, die Intendanten, denen leere Säle vollkommen egal sind die hirnlosen Inszenierungen der selbsternannten Starregisseure. Peymann: „Heute hat das Theater seine eigentliche Stärke verraten, durch eine absurde Überhöhung des Regisseurs“ und Theater wird meist „zu einer egomanischen Nabelschau. Wen interessieren die Probleme, die Regiejungstars mit ihrem Pimmel oder ihrer Mutti haben?“. Niemanden. Bleibt zu hoffen, dass viele „Regiejungstars“ den Artikel lesen, insbesondere an Peymanns ehemaliger Wirkungsstätte hier im Schwabenland.

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