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Archive for the ‘Kulturmarketing’ Category

Leider komme ich erst heute mal wieder dazu, Christian Henner-Fehrs Kulturmanagement-Blog zu lesen und bin mal wieder begeistert, was für interessante Themen und Diskussionen (nicht nur in dem Beitrag über eine Äußerung meinerseits) aufgeworfen werden. Ein paar Kleinigkeiten möchte ich zur der Diskussion in dem Post „Schließen sich Kunst und Kommerz“ mit leichter Verspätung anmerken: Zum einen, dass ich mit meinem von Christan zitierten Statement nicht – wie ansatzweise mit dem Vergleich mit Madonna versucht – ein Kriterium für „Kunst“ nennen wollte. Nicht nur, weil die Suche nach einer „Definition“ oder dem Wesen von Kunst (vor allem in Wikipedia!) in eine Sackgasse führt (essentialistische Ansätze sind eigentlich schon alle abgefrühstückt). Sondern auch, weil ich natürlich ebenso meine, dass sich Kunst und Kommerz nicht ausschließen. Worauf sich mein Zitat bezog ist der Bereich, in dem bzw. für den ich hauptsächlich arbeite. Deshalb sage ich genauer: Im öffentlichen Kulturbetrieben ist es nicht das Hauptziel, möglichst viele Tickets zu verkaufen. Der Staat bzw. die Länder investieren ihre Kulturausgaben nicht in die Museen und Theater, um dadurch hohe Rendite zu erzielen. Sie verfolgen einen (unklaren) kulturpolitischen Auftrag, erhoffen sich beispielsweise so etwas wie „kulturelle Bildung“ (was auch immer das ist). Genauer hätte ich also sagen sollen, „dass es bei Kulturmarketing von öffentlichen Kultureinrichtungen auf keinen Fall darum gehen darf, Kunst zu ‘kommerzialisieren‘, dem Markt anzupassen und möglichst viele Tickets zu verkaufen“ – sondern darum, die von der (Kultur-)Politik vorgegeben Ziele zu verfolgen. Und wie’s um die Diskussionsfreude in der Kulturpolitik gestellt ist muss ich ja nicht erwähnen, aber dort liegt das Problem – da wäre eine „Grundsatzdiskussion“ notwendig…

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Vor einigen Tagen schrieb ich über das Computerspiel Spore auf der Titelseite der F.A.Z. – inzwischen glaube ich, dass es leider nicht um ein gutes Spiel ging sondern um perfekte Pressearbeit. In der Blogosphäre und bei Amazon wird das Spiel inzwischen von den Usern extrem schlecht bewertet (ein Stern!) – eine heftige Diskussion ist entbrannt, die lustigerweise gar nicht so sehr um das Spiel selbst geht sondern zum einen über das DRM bzw. den Kopierschutz und zum anderen um die Frage, warum das Spiel in der Presse hoch gelobt wird, aber tatsächlich nicht mehr wie Durchschnitt ist. So schnell kann’s gehen – aus einem Hype wird ein Buhmann. Für mich ein weiteres wunderschönes Beispiel für die Macht der Verbraucher durch „UGC“, sollte zukünftig neben den anderen berühmten Beispielen in allen Marketing-Handbüchern stehen.

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OMD Fazit

Fazit in Stichworten: entweder Semantic Targeting oder gar keins; FRM statt CRM (Friend Relationship Management); neue Zeitrechnung: nicht mehr AC und BC sondern AG und BG (After Google / Before Google); Internet der Dinge heißt: seine Schuhe nicht mehr suchen zu müssen, sondern nach ihnen zu googlen; Mobile Marketing wird das Geschäft; viele Case Studies zu Community und Social Network Marketing, da ist Energie drin. Und sonst? Diesmal leider keine Zeit für Düsseldorf – schade, dass sowohl das K21 sowie der Kunstpalast nur bis 18 Uhr offen haben.

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Während im Kulturbereich noch über Web 1.0 diskutiert wird, geht es hier schon um Web 3.0 und 4.0. Erster Eindruck: Mobiles Marketing ist das Thema, uneinig ist man sich, ob schon 2010 oder erst 2013 das mobile Internet mehr genutzt wird wie das „stationäre“ Internet.

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Online-Kulturmarketing

Karin Janner befragt seit ein paar Tagen in ihrem Blog Kultur(management)-Blogger nach ihrer Meinung zum Thema „Online-Kulturmarketing“ – eine wunderbare Idee! Die Beiträge und Diskussionen sind sehr lesenswert  – und das nicht nur, weil auch ich meinen Senf dazu geben durfte…

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Jeff Koons rockt Versailles – Vor kurzem bei art die Meldung gelesen und gerade im Radio ein paar Interviews verstörter Japaner und Amis gehört, die durch Versailles schlappen und verwundert die Installationen betrachten, wunderbar. Auch die Website dazu ist klein und fein (btw. auch ein schönes Beispiel für Online-Kulturmarketing). Hier mein „Tribute to Jeff Koons“:

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Museum-Mashup

Heute hatte ich endlich wieder mal Zeit, meine ungelesenen Feeds zu Kulturmarketing abzuarbeiten, wozu ich im Juni kaum die Ruhe gefunden hatte. Viel Interessantes zu Web 2.0 war dabei, etwa im Kulturmarketing-Blog zu „Twitter für Kulturangebote?“  – worüber ich auch gerade nachdenke und zu „twittern“ angefangen habe (follow me!). Ich hoffe, Karin Janner verfolgt weiter das Thema? Bei Kulturblogger zu „Kulturmarketing 2.0″ (der Hype kommt an, endlich!) und bei Kulturelle Welten zu „Über Leichen gehen„. Dieser Beitrag von Joern Borchert ist wieder ein schönes – nein: gruseliges – Beispiel für den sinnvollen Einsatz von Mashups, in dem meiner Meinung nach großes Potential für das Kulturmarketing steckt. Da ist es mir auch wieder eingefallen, wovon ich schon neulich schreiben wollte: Über eins der schönsten Museum-Mashups: das „World Beach Project“ von dem Victoria and Albert Museum in London. (mehr …)

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