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Archiv für die Kategorie ‘Schauspiel’

Gerade hatte ich nochmals die spannenden Diskussion zu „Staatstheater und Web 2.0″ auf Christian Henner-Fehrs Kulturmanagement-Blog durchgesehen. Das sind wunderbare „gute“ Beispiele für meine vielfach geäußerte Meinung, dass man Kulturschaffenden eben nicht nachhaltig mit BWLer-Jargon und Marketing-Lehrsätzen vom Web 2.0 überzeugen kann. Ich will nicht ausholen und meinen Ansatz hier im Detail ausrollen sondern nur ein [...]

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Wer sagt’s: Kunst ist Kaktus – endlich auch auf der Bühne! Gestern wurde im Münchner Volkstheater Juli Zehs Theaterstück „Kaktus“ uraufgeführt. Die Autorin, die erst vor kurzem zusammen mit Ilija Torjanow das vieldiskutierte Buch „Angriff auf die Freiheit“ veröffentlich hatte, nennt ihr Theaterstück eine „Boulevardkomödie“, in der es darum geht, dass ein terrorverdächtiger Kaktus von der [...]

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Europa-Theatertreffen

Interessantes Programm beim diesjährigen Stuttgarter Europa-Theatertreffen in der Tri-Bühne. Leider viel zu wenig Zeit an den spannenden Terminen – aber eigentlich sollte man sich dafür die Zeit nehmen? Insbesondere und Mankells Teatro Avenida aus Maputo (Mosambik) endlich mal live zu sehen?

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Gerade lese ich in der SZ von Volker Löschs neuen Regiearbeit in Hamburg, bei der er wieder einmal ein paar Harz IV Empfänger auf die Bühne gestellt hat, die vor einem riesigen ALDI-Schriftzug im LIDL-Design das Monatseinkommen der zehn reichten Hamburger vorlesen dürfen. Und ich bin froh, dass Till Briegleb zu dem Schluss kommt: „Bei [...]

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Haralds Hamlet

Gerade im Dradio Kultur die Rezension zu der vor wenigen Minuten zu Ende gegangene Premiere von Harald Schmidts Hamlet-Musical gehört (hier nachzulesen oder nachzuhören). Rainer Zerbst ist begeistert, ich kann eigentlich fast nicht glauben, dass das von „geistreichem Spielwitz“ getragen sein soll. Spielwitz ja, aber geistreich? Wahrscheinlich meint er den Geist Hamlets Vaters?

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Schlingensiefs Messe

Schlingensiefs Auferstehungsmesse als neue Form der inszenierten Krankheitsgeschichte – Egbert Tholl (SZ) ist „verstört, fassungslos“, im DRadio hört man Begeisterung. Auf nach Duisburg?

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Auf dem Weg ins Stuttgarter Schauspielhaus habe ich immer ein ungutes Gefühl im Bauch. Leider musste ich die letzten Mal entweder total genervt oder zu Tode gelangweilt das Haus verlassen, oder sogar beides. Und nun Lars von Triers Manderlay mit Volker Lösch in der Regie, da dreht sich der Magen ja beinahe schon beim Gedanken [...]

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Zu Strindbergs Fräulein Julie im Stuttgarter Schauspiel fallen mir Peymanns Worte (aus dem bereits erwähnten Interview) ein: „Natürlich habe ich nichts gegen Nackte auf der Bühne, wenn es überzeugt“. Ja, überzeugen müsste es, hat es aber nicht, weder die Nackten noch die Angezognen. Ein paar gute Bilder in einem netten Bühnenbild, aber alles in allem: zahm, fad, [...]

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Peymann schimpft

Peymann wurde nicht nur beschimpft, es schimpft jetzt auch wieder mal kräftig, nachzulesen in der Süddeutschen vom 20./21. März. Kurz und knapp werden in diesem Interview alle Grundübel des deutschen Theaterbetriebes angesprochen: Die Steuerzahler, die zahlen aber nicht in’s Theater gehen, die Intendanten, denen leere Säle vollkommen egal sind die hirnlosen Inszenierungen der selbsternannten Starregisseure. [...]

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Die Schwaben können bekanntlich alles, außer – wie war das noch – hochdeutsches Theater? Da es auch ein wenig gedauert hat, bis mir Maultaschen und Spätzle so richtig gemundet haben, gebe ich der „schwäbischen Kommödie“ auch noch etwas Zeit und urteile nicht nach dem ersten Eindruck … für alle Nicht-Schwaben heute auch ein kleines Rätsel: Worin sitzt [...]

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