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Archiv für die Kategorie ‘Literatur’

Für gestern Abend hatten wir eigentlich Ballettkarten, sind aber irgendwie zu spät losgefahren und dann eine halbe Stunde im Stau gestanden …  wir haben uns dann spontan für einen ganzen Kinofilm statt einer halben Ballettaufführung entschieden und sind deshalb kurz vor der Staatsoper Richtung Kino abgebogen. Auf Platz eins meiner Wunschliste stand „Der Knochenmann„. Zum einen bin [...]

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Überall liest man, die Buddenbrooks-Verfilmung sei ein harmloser Streifen – da spar ich mir den Weg ins Kino und bleibe bei dem Sauwetter doch lieber zu Hause und lese ein gutes Buch.

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Auf die Verfilmung Bernhard Schlinks “Der Vorleser“ hatte ich mich gefreut, jetzt höre und lese ich darüber jedoch nichts allzu Positives. Ich vermute fast, es ist nur, wie Jörg Höntzschels gestern in der SZ schrieb „spröder Kitsch der Verdrängung“?

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Ein Schiller wird kommen

Nächtes Jahr wird das Schiller-Jahr, gerade lese ich, was da alles auf uns zu kommt. Ist schon ein wenig viel, nimmt einem schon fast die Freude?

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Ret Marut

Vor kurzem hatte ich im Deutschlandradio Kultur von der Band Ret Marut gehört: „Vom Kommissar zum Punkrocker – Bernd Michael Lade geht auf Tour mit seiner Band Ret Marut und besingt den ‘Sommer der Anarchie’“. Als begeisterter Leser der Werke B. Travens (alias Ret Marut) habe ich mich natürlich gefragt, ob die Musik gut ist und mir auf deren Website einige [...]

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Goethe, Schiller und Rambo

Vor Kurzem habe ich Robert Löhrs „Erlkönig- Manöver“ geschenkt bekommen und gerade fertig gelesen. Oberflächlich ein Mantel&Degen- Abenteuer in bester Alexander-Dumas-Tradition, jedoch nicht mit den drei Musketieren, sondern mit Goethe, Schiller, Kleist, A. Humboldt, Arnim und Bettine Brentano (bzw. Arnim) als Helden. Anfangs ist das ganz lustig, wenn Goethe und Schiller mal nicht als Dichterfürsten, [...]

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Lese zum x-ten mal Beton und stolpere über folgende Zeilen: „Der Weltgeist überschätzt sozusagen den menschlichen. Wir scheitern ja auch immer, weil wir den Maßstab um ein paar hundert Prozent höher angesetzt haben, als uns angemessen.“ Zu wem sagt dies Thomas Bernhard?

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Kurz nach der Buchmesse wurde ich gefragt, welche drei Neuerscheinungen ich von dort „mitgenommen“ hätte (wenn ich dort gewesen wäre): Raoul Schrotts neue Illias Übersetzung (von der ich bereits geschrieben hatte), Orhan Pamuks neuer Roman „Das Museum der Unschuld“, das von so vielen sonst kritischen Geistern gelobt wurde, dass ich neugierig geworden bin sowie (als [...]

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In der Zeitung von gestern lässt es sich nun nochmals die Dankesrede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels von Anselm Kiefer nachlesen, von der ich ja schon am Sonntag geschrieben hatte. Die Süddeutsche meint im Untertitel: „Der Ausgang [der Rede] bleibt offen“ – Ich sage: Der gesamte Inhalt der Rede bleibt offen. Oder sagen wir einfach: [...]

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Mal ehrlich: Kiefers Rede war so aufregend wie ein warmer Waschlappen und hatte das intellektuelle Niveau eines Fußballtrainers nach dem überraschen gewonnen Finale. Aber was soll man schon erwarten von jemand, der keine Zeile publiziert hat aber trotzdem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels bekommt? Um bei Fußball zu bleiben: Lehmann zum Handballer des Jahres zu [...]

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