So war’s nicht geplant (mit dem Blog)

Heute haben wir endlich unterschriebe. Schon Ende letzten Jahres war es klar, dass wir aufgrund beruflicher Veränderungen umziehen müssen. Dass es jedoch nahezu unseren letzten Nerv (und vor allem unsere Freizeit) kosten wird, hätte ich nicht gedacht. Eine Wohnung hatte ich bisher immer relativ schnell gefunden, aber diesmal: nächtelanges Auswerten diverser Immobilienportale, hunderte Gespräche und Mails mit Maklern und Vermietern, über vierzig Wohnungsbesichtigungen mit skurrilen Erlebnissen. Kaum zu glauben, wie manch einer versucht, seine Wohnung zu vermieten. Im Internet werden Fotos gezeigt, an denen an den dunklen Ecken geschickt vorbeifotografiert wurde. Aber genau das ist eine große Dummheit. Niemand mietet eine Wohnung an, ohne sie zuvor besichtigt zu haben (anders vielleicht bei Urlaubshotels!). Also: Man rast zwei Stunden bei Rushhour durch halb Stuttgart um dann einen Wohnung zu besichtigen, die dann einfach nur ärgerlich ist. Na ja egal, jetzt haben wir ja eine schönen Wohnung, aber mein Freizeitprogramm (und damit das Blog) musste in den letzten vier Monaten leiden: statt Theater auf großen Bühnen hatte ich Theater mit Maklern, statt Museum nur museumsreife Teppichböden oder historischen Küchen – und: viel Kabarett. Makler sind schon ein lustiges Volk.

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