Manche nennen Willy Astor in einem Atemzug mit Robert Gernhardt und Ernst Jandl, andere belächeln ihn als Comedian. Vielleicht ist genau dies das Erfolgsrezept: ein gesunder Mix aus Sprachkunst, Musikkabarett und Comedy? In München sind dessen Auftritte bereits Monate im Voraus ausgebucht, aber dass Astor auch den größten Saal des Stuttgarter Theaterhaus mit knapp 1000 Plätze vollbekommt, war für mich eine Überraschung. Tolle Stimmung, vieles aus alten Programmen (vielleicht nach dem Motto: Hier in Stuttgart kennen die das bestimmt noch nicht) aber auch einige schöne neue Ideen von der in Kürze erscheinenden CD „Reimgold“. Aber: dass hier im Schwabenland nicht alle seine Wortverdrehungen und Sprachwitze verstehen, wurde sogar auf der Eintrittskarte dokumentiert (siehe Bild).
Unverrichter der Dinge
24. Februar 2008 von Simon A. Frank
Und auch noch mit Deppenapostroph die Tickets…